Ökostrom

Jährlich steigt der Bedarf um mehrere hunderttausend Kilowattstunden und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht, denn neuste Technik und eine wachsende Weltbevölkerung benötigen entsprechende Ressourcen. Damit die Umwelt vor den Auswirkungen dieses Vorgangs besser geschützt ist, steigen inzwischen viele Menschen auf Ökostrom um, auch bei der Stadtwerke Geesthacht GmbH. Doch was steckt eigentlich dahinter und wie kann man das Prinzip von Ökostrom verstehen?

Was ist Ökostrom eigentlich?

Bei ökologischem Strom handelt es sich um Energie, die aus regenerativen und nachwachsen Quellen gewonnen wird. Ein Beispiel hierfür ist die Solarenergie, denn diese steht in unbegrenzter Weise zur Verfügung, es bedarf lediglich der entsprechenden Solarpaneele. Auch Wellen- und Windenergie fallen in diese Kategorie. Als weitere Beispielen können auch Biogas oder andere Nebenprodukte der Landwirtschaft genannt werden. Dies bedeutet, dass für die Erzeugung der Energie keine natürlichen Ressourcen verbraucht wurden, sodass das Gleichgewicht der Umwelt erhalten bleibt.   

Anteil wächst

Inzwischen hat ein Umdenken in der Gesellschaft stattgefunden, denn der Anteil an ökologischem Strom wächst in den letzten Jahren deutlich an. Dies liegt unter anderem auch daran, dass der Bezug der Energie inzwischen erschwinglich geworden ist. Waren es zum Anfang dieser Ära nur einige wenige tausend Haushalte, sind es heute schon hunderttausende, die auf den sogenannten Grünen Strom zurückgreifen. Dies zeigt einen fundamentalen Wandel in der Denkweise der Menschen. Zwar ist die Kilowattstunde in der Regel noch ein wenig teurer, als bei Strom aus konventionellen Energieträgern, aber dennoch werden die Bezieher immer offener gegenüber der Idee diese Kosten auf sich zu nehmen. Dieser Umstand sorgt inzwischen auch dafür, dass die Kosten für den Strom deutlich fallen und somit immer mehr Menschen die Möglichkeit erhalten ihre Energie auf diese Weise zu beziehen.   

Anbieter rüsten um  

Auch Anbieter, die bisher mit konventioneller Energie gehandelt haben, steigen inzwischen um. Der Anteil an Ökostromanbietern steigt stetig weiter an. Dies hat aber nicht nur einen umwelttechnischen Hintergrund, sondern auch die Tatsache, dass fossile Energieträger abnehmen und damit in den Kosten steigen, spielt hierbei eine bedeutende Rolle. 

Langfristige Berechnungen haben gezeigt, dass es in einigen Jahren günstiger sein wird entsprechende Solaranlagen zu betreiben oder Windkraftwerke zu fördern, als Öl, Gas und Kohle zu kaufen. Dies wird unweigerlich zu einem weiteren Wandel der Energielandschaft führen, die dann auch vollständig von den Konzernen mitgetragen wird.   

Ausbau der Infrastruktur

Auch die Staaten und Kontrollbehörden haben reagiert und sind sich heute darüber im Klaren, dass die Netze für ökologischen Strom ausgebaut werden müssen. Hierbei geht es vor allem um die Erschließung von Regionen, die für die Nutzung von ökologischer Energie hervorragend geeignet sind. Besonders Offshore-Anlagen oder Solaranlagen in sonnenreichen Regionen sollen in den nächsten Jahren verwirklicht und an das Energienetz angebunden werden. Dies hat auch einen positiven Effekt für den Kunden, denn desto mehr Kilowattstunden dieser Energieform eingespeist werden, um weiter wird auf lange Sicht der Preis sinken.   

Hinter dem Vorgehen steckt natürlich auch der Gedanke, die CO² Emissionen deutlich zu reduzieren und somit zu einem massiven Schutz der Umwelt beizutragen. Entsprechende Ziele sollen in vielen Ländern der Welt in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

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